


Die Mara Naboisho Conservancy ist im November ein lohnendes Ziel für die Großkatzenfotografie. Das private Schutzgebiet in der Masai Mara ist besonders für seine hohe Löwendichte bekannt. Auch Leoparden und Geparden kommen hier vor. Mit etwas Glück können wir Jungtiere beim Spielen oder Großkatzen auf der Jagd fotografieren.
Im November ziehen die letzten großen Gnuherden meist zurück in Richtung Serengeti. In Naboisho leben jedoch ganzjährig zahlreiche Beutetiere. Dazu kommen die regional wandernden Loita-Gnuherden, die zu dieser Jahreszeit durch die Conservancy ziehen können.
Wir brechen jeden Morgen so früh wie möglich auf, um das erste Licht zu nutzen. Im November können sich die Lichtverhältnisse mit aufziehenden Wolken und kurzen Schauern rasch ändern. Das bietet gute Gelegenheiten für Landschaftsaufnahmen und Tiersilhouetten im Gegenlicht.
Der Zugang zur Conservancy ist auf zugelassene Safarifahrzeuge beschränkt. So bleibt es auch bei gefragten Sichtungen meist ruhiger, und wir können uns auf das Verhalten der Tiere und den Bildaufbau konzentrieren.
Unsere Leistungen
Nicht im Reisepreis enthalten:
Reisepreis – max. 8 Personen können teilnehmen:
Preis pro Person im Doppelzimmer Euro 7.980,-
Einzelzimmerzuschlag Euro 1.050,-
Ein ganz wichtiger Punkt ist sicherlich, dass sich nur max. 2 Fotografen ein Fahrzeug auf dieser Masai Mara Fotoreise teilen. Somit finden Sie optimale Bedingungen zum Fotografieren. Und das in einem Gebiet, welches eine sehr hohe Dichte an afrikanischen Großkatzen aufweist.
Bitte eigene Bohnensäcke mitbringen – die Füllungen werden vor Ort besorgt.
Es sind aber auch sehr gute Bohnensäcke in den Camps verfügbar.
Tägliche Safaris
Wir unternehmen täglich zwei Pirschfahrten und nutzen dafür das gute Fotolicht am frühen Morgen und am späten Nachmittag. Zum Mittagessen kehren wir in der Regel ins Camp zurück. Danach können wir uns die Aufnahmen vom Vormittag ansehen und besprechen, wie wir die jeweiligen Situationen fotografisch umgesetzt haben.
Wenn sich in der Savanne eine besondere Beobachtung ergibt, bleiben wir länger vor Ort. Zeichnet sich etwa eine Jagd ab, nehmen wir uns die Zeit, das Verhalten der Tiere weiter zu verfolgen. Wer früher ins Camp zurückkehren möchte, wird selbstverständlich zurückgebracht.
Unsere Guides sind seit vielen Jahren in der Savanne unterwegs. Sie erkennen Tiere oft schon auf große Entfernung und helfen uns, ihr Verhalten einzuordnen. Was wir unterwegs beobachten und fotografieren können, ergibt sich jeden Tag aufs Neue.
Gemeinsame Bildbesprechung
Unser Ziel ist, dass Sie mit starken Aufnahmen nach Hause zurückkehren. Nach einem ausgiebigen Fototag kommen schnell 10 bis 20 GB Bildmaterial zusammen. Den Abend lassen wir bei einem Drink im Camp ausklingen.
Wenn Zeit und Energie reichen, schauen wir uns gemeinsam ausgewählte Bilder aller Teilnehmer an. Wir besprechen, was im Bild funktioniert, wie Licht, Perspektive und Ausschnitt seine Wirkung verändern und was wir bei der nächsten Pirschfahrt ausprobieren können.
Unsere neue Kenia-Fotoreise führt uns im November in die Mara Naboisho Conservancy. Vom Saruni Wilderness Camp aus erkunden wir das private Schutzgebiet in der Masai Mara. Die Reise richtet sich an Natur- und Tierfotografen, die sich besonders für Afrikas Großkatzen interessieren.
Naboisho ist für seine hohe Löwendichte bekannt. Auf unseren Pirschfahrten suchen wir gezielt nach den Rudeln und nehmen uns Zeit, ihr Verhalten zu beobachten. Gerade das Zusammenspiel im Rudel bietet vielfältige Motive, etwa wenn sich die Tiere begrüßen oder Jungtiere miteinander spielen.
Auch Leoparden und Geparden gehören zu den Motiven, nach denen wir Ausschau halten. Mit etwas Glück begegnen wir einem Serval, der im hohen Gras nach Beute sucht.
Wenn sich eine fotografisch interessante Situation entwickelt, bleiben wir bei Bedarf auch mehrere Stunden vor Ort. So können wir abwarten, bis ein Tier aus der Deckung tritt, sich der Blickwinkel verbessert oder das Licht passt. Unsere Pirschfahrten legen wir vor allem in die frühen Morgenstunden und den späten Nachmittag.
Stephan Tuengler begleitet die Reise und gibt seine langjährige Erfahrung in der afrikanischen Wildtierfotografie direkt vor Ort weiter. Auf den Pirschfahrten gibt er Tipps zu Kameraeinstellungen, Belichtungskorrektur und Bildgestaltung, abgestimmt auf die jeweilige Aufnahmesituation.
Reiseablauf Fotoreise Masai Mara | Nairobi – Mara Naboisho Conservancy – Nairobi
Di., 2. November 2027 · Tag 1 – Anreise nach Nairobi
Abflug von Deutschland, Österreich oder der Schweiz nach Nairobi. Die Ankunft in Kenia ist für den Abend vorgesehen. Die internationalen Flüge buchen die Teilnehmer selbst. Sie sind im Reisepreis nicht enthalten. Auf Wunsch helfen wir gerne bei der Auswahl und Koordination der Flüge.
Am internationalen Flughafen Jomo Kenyatta werden wir von einem unserer Mitarbeiter empfangen und zum Tamarind Tree Hotel gebracht.
Übernachtung im Tamarind Tree Hotel inklusive Frühstück
Mi., 3. November 2027 · Tag 2 – Flug von Nairobi in die Masai Mara
Nach dem Frühstück fahren wir vom Tamarind Tree Hotel zum Wilson Airport und fliegen von dort in die Masai Mara. Die Landung ist auf dem Ol Seki Airstrip in der Mara Naboisho Conservancy vorgesehen. Dort erwarten uns unsere Guides mit offenen Allrad-Safarifahrzeugen. Schon auf dem Weg zum Camp halten wir nach Wildtieren Ausschau.
Zum Mittagessen erreichen wir das Camp. Am Nachmittag brechen wir zu unserer ersten längeren Pirschfahrt in der Naboisho Conservancy auf und kehren am Abend ins Camp zurück.
Neun Übernachtungen im Basecamp Wilderness mit Vollpension, ausgewählten Getränken und Safariaktivitäten
Do., 4. November bis Do., 11. November 2027 · Tage 3–10 – Fotopirsch in der Mara Naboisho Conservancy
Jeweils maximal zwei Fotografen teilen sich ein offenes Safari-Fahrzeug mit eigenem Guide. Die Pirschfahrten stimmen wir mit unseren Guides auf die Lichtverhältnisse und die Tierbeobachtungen ab. Morgens brechen wir früh auf, um das erste Licht zu nutzen. Wenn sich eine gute Fotosituation ergibt, können wir länger vor Ort bleiben und abwarten, wie sich die Szene entwickelt.
Auch Nachtpirschfahrten und geführte Buschwanderungen sind in der Mara Naboisho Conservancy möglich.
Vollpension inklusive ausgewählter Getränke und Safariaktivitäten
Die Mara Naboisho Conservancy
Die Mara Naboisho Conservancy wurde 2010 von Maasai-Landbesitzern und Safari-Anbietern gemeinsam gegründet. Sie grenzt an das Masai Mara National Reserve und schützt einen wichtigen Wanderkorridor zwischen dem Reservat und den Loita-Ebenen.
Naboisho ist besonders für seine hohe Löwendichte bekannt. Auch Leoparden und Geparden kommen hier häufig vor. Gnus und andere Huftiere leben ganzjährig in der Mara. Das Gebiet bietet daher auch im November gute Chancen, Großkatzen zu beobachten und zu fotografieren. Neben den Raubkatzen bieten Giraffen, Elefanten und die vielfältige Vogelwelt weitere Motive.
Die Conservancy begrenzt die Zahl der Besucher und Safarifahrzeuge. Das reduziert die Belastung für Wildtiere und ihren Lebensraum und ermöglicht ruhigere Tierbeobachtungen. Für unsere Pirschfahrten ist das besonders angenehm, wenn wir länger bei einem Motiv bleiben möchten.
Fr., 12. November 2027 · Tag 11 – Letzte Pirschfahrt und Nachmittagsflug nach Nairobi
Dank der späteren Abreise (Late Departure) haben wir am Vormittag noch Zeit für eine letzte Pirschfahrt in der Mara Naboisho Conservancy. Anschließend kehren wir zum Mittagessen ins Basecamp Wilderness zurück.
Nach dem Mittagessen fahren wir zum Ol Seki Airstrip und fliegen am Nachmittag nach Nairobi Wilson. Nach der Landung werden wir zum internationalen Flughafen Jomo Kenyatta gebracht. Von dort treten wir am Abend den Rückflug nach Europa an.
Ende der Safari
Sa., 13. November 2027 · Tag 12 – Ankunft in Deutschland, Österreich oder der Schweiz
In AFRICA – In INDIA Reisen und Safaris
Hohenzollernring 38
22763 Hamburg (Germany)
jetzt buchen unter +49 (0)40 43 27 07 66
Die Masai Mara
In Maa, der Sprache der Maasai, bedeutet „Mara“ so viel wie „gefleckt“ – eine Anspielung auf die verstreuten Bäume und Büsche, die das Bild der offenen Savanne prägen. Die Masai Mara liegt im Südwesten Kenias und bildet mit der angrenzenden Serengeti in Tansania eines der artenreichsten Savannenökosysteme Afrikas. Weite Grasflächen, sanfte Hügel und die Flussläufe von Mara und Talek prägen die Landschaft. Bekannt ist die Mara für die saisonale Wanderung der Gnus und Zebras. Löwen, Leoparden, Geparden und Elefanten lassen sich hier das ganze Jahr über beobachten.
Die Mara Naboisho Conservancy
Die rund 240 Quadratkilometer große Mara Naboisho Conservancy grenzt direkt an das Masai Mara National Reserve. Gemeinsam mit den benachbarten Conservancies erweitert sie den geschützten Lebensraum für Wildtiere und hält einen wichtigen Wanderkorridor zwischen dem Reservat und den Loita-Ebenen offen. Die Flächen bleiben im Besitz der Maasai-Familien, die ihr Land für den Naturschutz verpachten und dafür regelmäßige Einnahmen erhalten. Unser Zeltcamp, das Basecamp Wilderness, liegt im Saddle Valley im Inneren der Conservancy.